FAQ

In unseren FAQs finden Sie kompakte Antworten auf häufige Fragen zur Kita Honigtopf und unserem offenen pädagogischen Konzept. Sollten Ihre Fragen hier nicht beantwortet werden, sprechen Sie uns gerne direkt an.

1) Zur Kita Honigtopf allgemein

Wie melde ich mein Kind an?

Die Anmeldung erfolgt über das Kita-Portal. Der Aufnahmetermin richtet sich nach den Kapazitäten der Einrichtung; die Platzvergabe erfolgt nach festgelegten Kriterien des Trägers in Abstimmung mit Leitung. Zum Aufnahmetag sind u. a. Betreuungsvertrag, Masernnachweis und U-Heft vorzulegen.

Welche Betreuungszeiten gibt es?
  • Teilzeit: Mo–Fr 07:00–14:00 Uhr
  • Ganztag: Mo–Fr 07:00–17:00 Uhr
    Bringzeit ist 07:00–09:00 Uhr; Abholzeit ab 13:00 Uhr. Dienstags findet ab 14:00 Uhr Teamsitzung statt – eine Bedarfsgruppe wird vorgehalten.
Wann ist die Kita geschlossen?

Wir orientieren uns an den rheinland-pfälzischen Ferien: drei Wochen in den Sommerferien, zwischen Weihnachten und Neujahr sowie Brückentage. Schließtage werden frühzeitig über Homepage und Infoblätter mitgeteilt.

Was kostet der Kita-Platz?

Der Beitrag entfällt ab dem 2. Lebensjahr. Für U2-Kinder gelten die Sätze des Kreisjugendamtes. Hinzu kommen ggf. Mittagessenbeitrag (bei Ganztag verpflichtend) und Wirtschaftsgeld (3 € monatlich).

Wie läuft die Eingewöhnung ab?

Wir arbeiten mit einer Peergroup-Eingewöhnung, ggf. in Anlehnung an das Berliner Modell. Eine vertraute Bezugsperson begleitet das Kind so lange wie nötig. Ziel ist ein sicherer, behutsamer Start.

Wie ist die Verpflegung geregelt?

Obst- und Gemüsesnack steht vormittags bereit. Getränke stellt die Kita (Tee, Wasser, Schorle). Mittagessen ab 11:45 Uhr; Anmeldung erfolgt über Kita-Gestalten bis Sonntag 18:00 Uhr. Kein Kind wird zum Essen gezwungen.

Was passiert bei Krankheit?

Kranke Kinder gehören nicht in die Kita. Bei Unfällen besteht gesetzlicher Unfallversicherungsschutz.

Wie informieren Sie Eltern?

Über Kita-Gestalten, E-Mail, Homepage, Aushänge im Schaukasten und an der Eltern-Infowand. Zudem gibt es jährliche Terminübersichten.

Gibt es Entwicklungsgespräche?

Ja – einmal jährlich (rund um den Geburtstag des Kindes), zusätzlich jederzeit nach Bedarf.

2) Zum offenen Konzept

Was bedeutet „offenes Arbeiten“ im Honigtopf?

Kinder können innerhalb eines klaren pädagogischen Rahmens wählen, in welchem Bildungsraum sie spielen und lernen. Die Räume sind bewusst gestaltet und pädagogisch begleitet. „Offen“ bedeutet nicht beliebig.

Gibt es dann überhaupt noch Regeln?

Ja. Klare Strukturen, Regeln und Verbindlichkeiten geben Orientierung und Sicherheit. Struktur ist die Voraussetzung für gute offene Arbeit.

Können Kinder jederzeit den Raum wechseln?

Nicht beliebig. Kinder entscheiden sich bewusst für einen Raum und bleiben dort eine angemessene Zeit. Ein ständiger Wechsel würde Unruhe fördern und Kinder überfordern. Ein Wechsel ist jederzeit möglich, wenn sich ein Kind unwohl fühlt.

Ist ‚Aushalten im Raum‘ eine Strafe?

Nein. Verbindlichkeit ist keine Strafe. Das Verweilen wird wohlwollend und wertschätzend begleitet; Ausruhen und Beobachten gelten als gleichwertige Teilnahme.

Wer entscheidet über Raumwechsel?

Gemeinsam: Kind und pädagogische Fachkraft – orientiert am Bedürfnis und Entwicklungsstand des Kindes.

Welche Rolle haben die Fachkräfte?

Sie begleiten aktiv, gestalten Bildungsräume, geben Impulse, sorgen für Struktur und tragen Verantwortung für den pädagogischen Rahmen. Ein Raum ist nur dann Bildungsraum, wenn er begleitet wird.

Hat mein Kind feste Bezugspersonen?

Ja. Trotz offener Arbeit gibt es verlässliche Beziehungen und verantwortliche Fachkräfte pro Bildungsraum.

Welche Vorteile hat das offene Konzept für mein Kind?

Mehr Ruhe und Orientierung, Zeit zur Vertiefung, echte Mitbestimmung, stärkere Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenzen und individuelle Begleitung.

Welche Bedeutung hat die Vorschule im Honigtopf?

Die Vorschularbeit ist ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit und beginnt nicht erst im letzten Kita-Jahr, sondern begleitet die Kinder während der gesamten Kindergartenzeit. Sie ist alltagsintegriert und knüpft an die Interessen, Stärken und Entwicklungsstände der Kinder an.

Was ist im letzten Kita-Jahr besonders?

Im letzten Kita-Jahr legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Vorschule. Die Kinder nehmen an gezielten Projekten, regelmäßigen Vorschultreffen und besonderen Aktivitäten teil. Diese beinhalten unter anderem:

  • altersgerechte Bildungsprojekte
  • gemeinsame Ausflüge und Erkundungen
  • gezielte Angebote zur Förderung von Selbstständigkeit, Sprache, Konzentration und sozialer Kompetenz
  • sowie Aktivitäten zur Vorbereitung auf den Übergang in die Grundschule.

Ziel ist es, die Kinder selbstbewusst, neugierig und gut vorbereitet auf den Schulstart zu begleiten.